Das Weichteilgewebe verbindet, stützt und umgibt die Organe des Körpers. Es liegt zwischen der Haut und den inneren Organen und umfasst verschiedenes Gewebe wie Muskeln und Sehnen, Faser- und Fettgewebe sowie Gelenkstrukturen oder Nervengewebe. Das Weichteilgewebe macht über die Hälfte des Körpergewichts aus.

Weichteiltumoren umfassen eine grosse Zahl verschiedener Geschwülste, wobei der überwiegende Teil gutartig ist (Lipome, Fibrome, Härmangiome, Neurinome).

Bösartige Weichteiltumoren heissen Sarkome (griechisch für fleischfarbene Geschwulst) und können Ableger in andere Organe bilden. Man unterscheidet die Weichteilsarkome nach dem Gewebe, in welchem sie vorkommen: Liposarkome (im Fettgewebe), Rhabdo- oder Leiomyosarkome (Muskelgewebe) und Neurofibrosarkome (Nerven).

 

Häufigkeit:

In der Schweiz zählt man 3 Neuerkrankungen auf 100'000 Personen pro Jahr mit der Diagnose Weichteilkrebs.

 

Krankheitszeichen:

- hauptsächlicher Sitz der Weichteilsarkome in den
  unteren Extremitäten
- erst in späteren Stadien können sie zu Schmerzen 
  führen, vor allem wenn sie auf bestimmte Nerven
  drücken, oder Bewegungen behindern

 

Ursachen:

- Äussere Einwirkung von Gewalt
- Bestrahlungen nach veralteten Techniken
- familiäres Auftreten möglich

 

Heilungschancen:

Je nach Zeitpunkt der Behandlung und Tumortyp ergeben sich für Weichteilsarkome unterschiedliche Heilungschancen. Bei kleinen Weichteilsarkomen der Gliedmassen überleben 60 bis 75 Prozent der Patienten die ersten zehn Jahre nach der Behandlung. Bei Sarkomen im Bauchraum oder im Oberkörper beträgt die 5-Jahres-Überlebensrate 45 bis 70 Prozent.

 

 

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