
Die Prostata (Vorstehdrüse) des Mannes hat normalerweise die Form und Grösse einer Kastanie. Direkt unterhalb des Blasenausgangs umschliesst sie die Harnröhre. Bei älteren Männern entsteht im Innenbereich der Drüse häufig eine gutartige Wucherung (Prostataadenom), die zu einer Einengung der Harnröhre und zu Schwierigkeiten beim Wasserlassen führt. Im Gegensatz dazu entstehen bösartige Tumoren (Prostatakrebs) in der Regel im äusseren Teil der Drüse auf der dem Enddarm zugekehrten Seite.

Häufigkeit:
In der Schweiz zählt man ungefähr 80 Neuerkrankungen auf 100'000 Männer mit der Diagnose Prostatakrebs pro Jahr, wobei drei Viertel der Diagnosen Männer über 70 Jahre betreffen.
Effektiv liegt die Zahl der Prostatakrebspatienten jedoch viel höher, da viele gar nie diagnostiziert werden und häufig eine andere Erkrankung zum Tode führt.
Krankheitszeichen:
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anfänglich keine Beschwerden
- im fortgeschrittenen Krankheitsstadium verschiedenste
Symptome
- Schmerzen und / oder Probleme beim Wasserlösen
- häufiger Harndrang
- Blut im Urin
- Urinfluss dünn, spärlich, unterbrochen
Ursachen:
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Prostatakrebs kommt hierzulande aufgrund der
Ernährungsgewohnheiten öfters vor, als in Ländern
mit hohem Gemüseanteil und entsprechend mehr
Vitaminen
- Vitamin A scheint eine besonders vorbeugende Wrkung
zu haben
- Prostatakrebs tritt familiär gehäuft auf
Heilungschancen:
Eine dauerhafte Heilung ist bei Prostatakrebs möglich, wenn der Tumor früh erkannt und vollständig operativ entfernt werden kann. Mehr als die Hälfte dieser Patienten sind zehn Jahre nach dem Eingriff noch am Leben.
Aber auch bei bereits fortgeschrittener Erkrankung kann dem Patienten oft über viele Jahre hinweg ein mehr oder weniger beschwerdenfreies Leben ermöglicht werden.

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