
Fast 90 Prozent aller HNO-Krebserkrankungen (HNO = Hals-Nasen-Ohren) treten an folgenden Körperstellen auf: Mundhöhle (Lippen, Mundboden, bewegliche Zunge, Zahnfleisch, Wangen, harter Gaumen), oberer Rachen (Gaumenmandeln, Gaumensegel, Zungengrund), unterer Rachen (Bereich um den Kehlkopf) und Kehlkiopf (Stimmbänder).
Häufigkeit:
In der Schweiz erkranken jedes Jahr 16 von 100'000 Personen an einer Form des HNO-Krebs. Davon betroffen sind 80 Prozent Männer und nur 20 Prozent Frauen.
Krankheitszeichen:
- zu Beginn
schmerzlos und Symptome wie bei einem
grippalen Effekt
- Alarmsignale beachten und bei Mundschleimhaut-
geschwüren, Schluck- und Kaubeschwerden, Heiserkeit,
Husten, blutigem Auswurf, ins Ohr ausstrahlenden
Schmerzen oder einem Knoten am Hals den Arzt
aufsuchen!
Ursachen:
- mehr als
75 Prozent der HNO-Karzinome treten im
Zusammenhang mit chronischem Alkoholkonsum und
Tabakmissbrauch auf
- vermutlich kann auch die Ernährung Einfluss auf
Krebsentstehung haben
Heilungschancen:
Frühzeitig entdeckte Tumoren haben in der Regel eine gute Prognose. Die Heilungschancen hängen aber auch von der Tumorlokalisation ab: Je oberflächlicher und kleiner ein Karzinom, desto besser als ein Tumor, der bereits benachbarte Gewebsregionen infiltriert und/oder beidseitig die Halslymphknoten befallen hat.

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Als Informationsquellen dienten auf dieser Seite unter anderem Broschüren der Schweizerischen Krebsliga. Publikationen können direkt bei der SKL bestellt werden. (Schweizerische Krebsliga, Monbijoustrasse 61, Postfach 8219, 3001 Bern) |