
Bösartige Magengeschwülste können als scharf von der Umgebung abgesetzte Tumoren (intestinaler Typ) oder als diffus wachsende Formen (diffuser Typ) auftreten. Andere Geschwülste des Magens sind selten. Am ehesten kommen Lymphtumore (maligne Lymphome) vor.
Häufigkeit:
In der Schweiz zählt man pro Jahr 16 Neuerkrankungen auf 100'000 Einwohner mit der Diagnose Magenkrebs.
Krankheitszeichen:
- im
Frühstadium keine Beschwerden
- allfällige Symptome
sind uncharakteristisch
"ein empfindlicher Magen"
- im fortgeschrittenen Stadium Schluckstörungen,
gehäuftes Erbrechen möglich
- auch eine massive Magenblutung kann ein Erstsymptom
sein
Ursachen:
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Ernährung mit viel Alkohol, Salz, gepökelten und
geräucherten Nahrungsmitteln, stark fett- und
ölhaltigen Speisen sowie ein hoher Nitratgehalt
im Trinkwasser
Heilungschancen:
Im wesentlichen auf die Schleimhaut begrenzte Magenkrebse haben eine gute Heilungschance. Meistens wird der Krebs aber erst entdeckt, wenn bereits die Muskelschicht befallen ist. Von den Patienten mit Lymphknotenmetastasen überleben höchstens 30 Prozent die nächsten fünf Jahre. Hat sich der Krebs bereits in der Bauchhöhle ausgebreitet, sind die Prognosen noch schlechter.

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