
Knochentumoren bilden sich fast immer im Innern eines Knochens, ganz selten auch an seiner Oberfläche. Die Tumoren des Knochenmarks, das für die Blutbildung verantwortlich ist, werden nicht zu den eigentlichen Knochentumoren gerechnet.
Obwohl die Zahl bösartiger Knochentumoren sehr gering ist, unterscheidet die Weltgesundheitsorganisation über 20 verschiedene Formen.
Die drei wichtigsten Vertreter bösartiger primärer Knochentumoren:
Bösartige (maligne) Tumoren, die Knochengrundsubstanz (Knochenzement) bilden, werden Osteosarkome genannt. Produzieren sie Knorpel, so heissen sie Chondrosarkome. Eine Knochenkrebsform, die häufig bei Kindern vorkommt und aus ganz unreifen Zellen besteht, wird als "Ewing Sarkom" bezeichnet.
Häufigkeit:
In der Schweiz zählt man lediglich 1 bis 2 Neuerkrankungen auf 100'000 Einwohner pro Jahr.
Krankheitszeichen:
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bewegungsunabhängige Schmerzen, die auch in der
Nacht auftreten können
- Osteosarkome, welche meist bei Jugendlichen vorkommen,
verursachen häufig Schmerzen, die als Sportverletzung
oder Wachstumsschmerzen fehlgedeutet werden
- Schwellungen, gelegentlich auch Fieber
Ursachen:
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weitgehend unbekannt
- Osteosarkome und Ewing-Sarkome kommen häufiger bei
grosswüchsigen Kindern vor
Heilungschancen:
Die Chancen auf Heilung sind abhängig vom Tumortyp, seiner Ausdehnung bei Diagnosestellung und einem frühzeitigen Behandlungsbeginn.
Beim Osteosarkom überleben mehr als 70 Prozent die ersten fünf Jahre nach der Diagnose. Beim Ewing Sarkom liegt die Überlebensrate bei über 50 Prozent, sofern der Tumor noch keine Metastasen gebildet hat.

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