
Hautkrebse treten in verschiedenen Formen auf. Besonders häufig ist das Basaliom, gefolgt vom Stachelzellkarzinomm. Weniger häufig, dafür bekannter und gefährlicher, ist der schwarze Hautkrebs, das Melanom. Hautkrebse wachsen relativ langsam und sind bei frühzeitiger Behandlung gut heilbar.
Häufigkeit:
Melanom
(schwarzer Hautkrebs)
An einem Melanom erkranken in der Schweiz pro Jahr auf 100'000 Einwohner 17
Personen.
Andere
bösartige Hauttumoren
An allen anderen bösartigen Hauttumoren erkranken auf 100'000 Einwohner 83
Personen pro Jahr.
Krankheitszeichen:
Basaliom
- das Basaliom kündigt sich als kleiner runder Fleck
an, dessen Farbe hautähnlich oder rosa sein kann
- bevorzugte Körperstellen liegen am Kopf
Stachelzellkarzinome
- harte, rau verkrustete Wucherungen
- besonders häufig im Gesicht
Melanom
- dunkel, je nachdem braun bis schwarz gefärbt
- kann am ganzen Körper auftreten
- bei Männern bevorzugt am Rumpf
- bei Frauen bevorzugt an Beinen und Rumpf
- ca. ein Drittel der Melanome entwickelt sich aus
Muttermalen
Ursachen:
-
Sonneneinstrahlung spielt eine zentrale Rolle:
Wer viel Zeit an der Sonne verbringt ist einem
höheren Erkrankungsrisiko ausgesetzt
- UV-Strahlen (Ultraviolett-Strahlen) kann in den
Hautzellen eine Veränderung auslösen, die zur
Wucherung führen kann
- vom Hauttyp abhängig
Heilungschancen:
Basaliome und Stachelzellkarzinome sind heilbar und führen selten zum Tod. Die Heilungsrate liegt bei über 95%.
Wird ein Melanom rechtzeitig erkannt, ist es in den meisten Fällen heilbar. Bei Melanomen bis 1mm Dicke liegt die Heilungschance bei über 80 Prozent. Mit zunehmender Dicke schwinden die Heilungschancen. Beim Melanom ist die frühzeitige Diagnose deshalb ganz besonders wichtig.
Früherkennung:
-
Muttermale, die neu entstehen
- Muttermale, die sich farblich verändern oder
grösser werden
- alle Hautknoten, die sich vergrössern und hart werden
- Hautgeschwüre, die nicht vollständig abheilen
- grössere Hautflecken, die sich verfärben
- Veränderungen und Verfärbungen an den Geschlechtsorganen


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