Im Gegensatz zu den häufigen gutartigen Gallenblasenerkrankungen ist der Gallenblasenkrebs - wie auch die bösartigen Tumoren der abführenden Gallenwege - eine sehr aggressive, aber seltene Krankheit

 

Häufigkeit:

In der Schweiz zählt man, gemäss der Vereinigung Schweizerischer Krebsregister, pro Jahr 4 bis 5 Neuerkrankungen auf 100'000 Einwohner.

 

Krankheitszeichen:

- zu Krankheitsbeginn meistens keine Symptome
- Beschwerden oft erst, wenn umliegende Organe betroffen
  sind
- Gallenblase vergrössert sich
- wenn abführende Gallenwege durch den wachsenden Tumor
  verschlossen werden, kommt es zur rasch zunehmenden
  Gelbsucht

 

Ursachen:

- chronische Gallenblasenentzündung
- erhöhtes Erkrankungsrisiko bei symptomfreien Trägern
  von Typhusbakterien

 

Heilungschancen:

Frühstadien, die sich auf die Gallenblasenwand (Schleimhaut) beschränken, haben eine gute Prognose: 70 bis 80 Prozent dieser Patienten überleben die ersten 5 Jahre nach der Operation. Ist der Tumor aber bereits ins Bauchfell oder in ein umliegendes Organ eingewachsen, so sinken die Überlebenschancen für denselben Zeitraum markant.

 

Skizze einer Gallenblase

 

 

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Als Informationsquellen dienten auf dieser Seite unter anderem Broschüren der Schweizerischen Krebsliga. Publikationen können direkt bei der SKL bestellt werden. (Schweizerische Krebsliga, Monbijoustrasse 61, Postfach 8219, 3001 Bern)