Geschwülste an den Eierstöcken sind zwar relativ häufig, doch bei der Mehrzahl handelt es sich um keine Krebserkrankungen, sondern um Zysten oder andere gutartige Tumoren. Nur jede dritte oder vierte Geschwulst ist bösartig. Neben den eigentlichen Eierstockkrebsen kommen selten auch andere bösartige Geschwülste vor.

 

Häufigkeit:

An Krebs der Eierstöcke erkranken in der Schweiz pro Jahr ungefähr 18 von 100'000 Frauen. Die 60- bis 80jährigen sind am meisten davon betroffen.

 

Krankheitszeichen:

- untypische Krankheitszeichen im Frühstadium, wie
  Druck- und Völlegefühl, Zunahme des Bauchumfangs
- manchmal stechende Schmerzen, wenn die Geschwulst
  durch eine Körperdrehung ihre Lage verändert
- evt. Zyklusstörungen
- diffuse Bauchschmerzen
- macht sich im Frühstadium kaum bemerkbar

 

Ursachen:

- die genauen Ursachen sind unbekannt
- tritt familiär gehäuft auf

 

Heilungschancen:

Die Mehrzahl der Patientinnen wird zwar durch Operation und Zusatztherapie scheinbar tumorfrei, doch ist das Rückfallrisiko bereits nach wenigen Jahren sehr gross. Gute Heilungschancen bestehen für jene Fälle, bei denen der Tumor auf den Eierstock beschränkt geblieben ist und radikal opperiert werden konnte.

 

 

Teratom des Eierstockes

Krebszellen unterscheiden sich gewöhnlich erheblich von dem Gewebe, aus dem Sie hervorgegangen sind. Der hier gezeigte Tumor ist ein Teratom des Eierstockes. Er zeigt keine Ähnlichkeit mit dem Gewebe des Eierstockes.

 

Krebs der Eierstöcke

 

 

 

Als Informationsquellen dienten auf dieser Seite unter anderem Broschüren der Schweizerischen Krebsliga. Publikationen können direkt bei der SKL bestellt werden. (Schweizerische Krebsliga, Monbijoustrasse 61, Postfach 8219, 3001 Bern)