| Beschreibung: Das Ewing-Sarkom ist ein Knochentumor des Kindes- und Jugendalters, der etwas seltener auftritt als das Osteosarkom. Es kann in jeder Altersgruppe vorkommen, besonders aber zwischen 10 und 15 Jahren. Bei Jungen tritt es etwas häufiger auf als bei Mädchen. Es können alle Knochen des Rumpf- und Extremitätenskeletts befallen sein, jedoch bei 2/3 der Fälle tritt der Tumor in den unteren Extremitäten und im Beckengürtel auf.
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| Allgemeine Symptome: Ähnlich wie beim Osteosarkom spürt das Kind meistens Schmerzen, eine Schwellung und Bewegungseinschränkungen des befallenen Knochens. Nicht selten werden solche Beschwerden einer Verletzung oder einem Sportunfall zugeschrieben. Der Verdacht auf eine andere Ursache erhebt sich, wenn die Schmerzen nicht weggehen. Bei einer dann vorgenommenen Röntgenuntersuchung lässt sich die Möglichkeit eines Tumors eingrenzen. Bis heute sind die Ursachen des Ewing-Sarkoms nicht geklärt; es ist in diesem Zusammenhang auch wichtig zu wissen, dass nicht die Verletzung den Tumor verursacht hat, sondern nur den Anlass zur Untersuchung gegeben hat.
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| Diagnostik: Zur Abklärung des Tumors werden nach der Erhebung einer sorgfältigen Krankengeschichte verschiedene bildgebende Verfahren eingesetzt, wie z.B. Röntgen, Computertomogramm, Kochenszintigramm, Arteriogramm des befallenen Knochens aber auch der Lunge, um mögliche Metastasen auszuschließen. Des weiteren gehören meist auch das Blutbild, Lumbalpunktion und andere Untersuchungen dazu.
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| Behandlung: Es wird kombiniert behandelt mit:
Je nach Sitz des Tumors und Größe sind verschiedene Medikamenten-Kombinationen vorgesehen. Überwiegend werden Vincristin, Actinomycin-D, Adriamycin und Ifosfamid bzw. Cyclophosphamid eingesetzt. Bei der Behandlung wird man darauf achten, den Tumor möglichst gliedmaßerhaltend zu entfernen. In vielen Fällen läßt sich eine Amputation des befallenen Körperteils allerdings nicht vermeiden. Nach der Operation wird auf jeden Fall noch Chemotherapie gegeben, um mögliche nicht sichtbare Metastasen zu entfernen.
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| Prognose: Insgesamt kann mit einer Dauerheilung von mehr als der Hälfte aller Kinder gerechnet werden, wobei größere Tumore schlechtere Voraussetzungen haben als kleinere. Regelmäßige Nachuntersuchungen sind notwendig, um einen Rückfall früh genug zu erkennen.
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| Diese Information wurde vom Dachverband Deutsche Leukämie-Forschungshilfe - Aktion für krebskranke Kinder - aus dem Amerikanischen übertragen und dem deutschen Gebrauch angepaßt. Weitere Informationen erhalten sie beim: DLFH, Joachimstr. 20, 53113 Bonn |