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DER STAND DER DINGE:

02.06.2001 Der gestrige Arztbesuch bei meinem Onkologen, Dr. Schefer, im Kantonsspital Luzern brachte keine Neuerungen. Weder in Bezug auf eine Behandlung, noch auf die momentan verwendeten Medikamente. Die Schmerzen sind nach wie vor unter Kontrolle und so ist keine Anpassung notwendig. 

Besorgniserregend sind Adern, die sich - gut sichtbar - auf der rechten Seite meines Thorax gebildet haben. Laut Dr. Schefer sind sie ein Zeichen dafür, dass die Blutzirkulation im Innern des Brustkastens durch den Tumor eingeschränkt wird. Deshalb sucht sich das Blut einen anderen Weg. Solche Sachen machen mir Angst, weil Sie zeigen, dass der Tumor unaufhaltsam weiterwächst. Ich kann nichts dagegen tun.

Die Gürtelrose wird langsam zurückgedrängt und so scheint wenigstens dieses Problem in einigen Tagen vom Tisch zu sein.

06.06.2001 Der Atem wird immer kürzer, das ist mein Hauptproblem im Moment. Eine kleine Anstrengung, wie Treppensteigen oder eine längere Strecke gehen und ich keuche wie eine 100jährige Dampflok, die sich über den Gotthard kämpft. Das kann zum einen wieder daran liegen, dass sich wieder mehr Wasser zwischen Lunge und Brustfell gebildet hat oder der Tumor die Lunge einengt.

Trotzdem konnte ich gestern einen wunderbaren Tag geniessen. Ich hoffe, dass auch Du am Feierabend noch Zeit für ein paar Sonnenstrahlen hattest. Zudem herrschten sommerliche Temperaturen, denn es ist ja schliesslich auch schon Juni. Wie die Zeit vergeht... August 2000 war es, als ich erfuhr, dass ich den Kampf gegen den Krebs, nach dem Ausspielen der "Schulmedizin-Asse" (Chemos & Operationen), doch noch nicht gewonnen hatte.

Vielleicht hast Du dich gefragt, weshalb ich Dein Mail nicht beantwortet habe. Es könnte nämlich sein, dass es spurlos verschwunden ist. Denn das ist mir tatsächlich passiert: Die Mails vom 03. Juni haben sich spurlos aus meiner Mailbox entfernt. Ist also die Schuld der professionellen Firma, bei welcher ich meine Seite *hosten* lasse und mein Webmail habe. Ich möchte mich aber trotzdem persönlich entschuldigen, denn es ist nicht meine Art, Mails unbeantwortet zu lassen. Schreib mir doch bitte nochmals, falls Du KEINE Reaktion auf ein Mail erhalten hast.

11.06.2001 Montag und es regnet "was es kann". Ich liege im Bett. Nicht nur wegen des Wetters. Auch die Müdigkeit wird zusehends zu einem Problem. Vor ein paar Wochen noch, reichte mir ein kurzer "Mittagsschlaf" um meine Batterien wieder aufzuladen. Jetzt bin ich am Morgen teilweise schon müde. Das mag nicht so schlimm sein wie Schmerzen, könnte man denken, doch es ist ein weiterer Punkt in meinem Alltag, der durch den Krebs bestimmt wird. Wer lässt sich schon gerne den Alltag dirigieren?

Die Gürtelrose, viele von euch haben mich danach gefragt, sollte eigentlich bekämpft sein. Das Medikament, welches man während fünf Tagen gegen diese Art des Herpesvirus einnimmt, sollte den Hautausschlag in den darauffolgenden Wochen verschwinden lassen. Im Moment sind die Bläschen noch sichtbar, doch sie werden zusehends kleiner.

16.06.2001 Gestern hatte ich die alle zwei Wochen stattfindende Routinebesprechung mit meinem Onkologen vom Kantonsspital Luzern. Die Lunge ist immer schlechter durchlüftet und die Schmerzen, welche ich seit ein paar Tagen in der rechten Schulter habe, rühren vom Tumor her, welcher auf mein Zwerchfell drückt.

Wenigstens konnte ich das schöne Wetter geniessen. Der Sommer naht definitiv und der Sonnenschein wärmt das Gemüt: Ich geniesse jeden Tag, der mir bleibt - hoffentlich geschieht bald ein Wunder!

20.06.2001 Die Schmerzen sind während des Tages dank den morphinhaltigen Medikamenten meistens unter Kontrolle. Doch in der Nacht wird der kleinste Schmerz zum Schlafräuber. Ich wache oft auf, setze mich hin, warte bis die Schmerzen in der Schulter abgeklungen sind und kann erst dann wieder ans weiterschlafen denken.

In den letzten Wochen habe ich auch auf dem "physischen Weg" vermehrt Karten und Briefe erhalten. Dafür möchte ich mich recht herzlich bedanken. Die vielen lieben Zuschriften per Mail und Post motivieren mich immer wieder aufs Neue, meine Page zu überarbeiten, zu aktualisieren und zu erweitern. DANKE!

23.06.2001 In den vergangenen Tagen ist mir klar geworden, wie labil mein Gesundheitszustand ist:

Vor ungefähr einem Monat war es für mich noch kein Problem, trotz der Krücken eine gewisse Strecke zurückzulegen. Im Moment habe ich das Gefühl, mein Atem wird von Tag zu Tag knapper. Wenn das so weitergeht, werde ich meinen Arzt um einen Untersuch bitten müssen. Eventuell muss ich Wasser abziehen lassen, welches sich wieder zwischen der Lunge und dem Lungenfell gebildet hat. Ausserdem werden die Schmerzen, welche vom Zwerchfell auf meine rechte Schulter ausstrahlen, unerträglich. Ich wache mehrmals pro Nacht auf und krümme mich vor Schmerzen, welche jedoch kurz darauf so schnell wieder verschwinden, wie sie gekommen sind.

Die Beantwortung der Mails lässt deshalb in den letzten Tagen zu wünschen übrig. Ihr habt dafür sicher Verständnis. Sobald ich wieder etwas "zwäger" bin, maile ich, dass die Tasten glühen.

25.06.2001 Endlich sind sie fertig: Die 22 BRANDNEUEN Seiten unter der Rubrik *KREBSARTEN*.

Deren Erstellung hat mir jede Menge Arbeit und Spass gemacht. Bei dem schönen Wetter vom Wochenende, welches ich auf der Liege im Garten verbracht habe, konnte ich (LAPTOP SEI DANK) die Seiten fertigstellen und für euch zugänglich machen. Schaut's euch an!

26.06.2001 Gestern hatte ich kurzfristig einen Termin mit meinem Hausarzt vereinbart. Dr. med. Renggli sollte meine Lungen abhören und etwas gegen die Schmerzen in der rechten Schulter tun können. Falls der Hausarzt gleich selber diesen Eingriff vornehmen würde, nahm ich sicherheitshalber meine Mutter mit, welche mich  und mein Auto dann hätte nach Hause steuern können ;-). Doch so einfach ist das leider nicht. Zuerst machte man wieder ein Röntgenbild meines Thorax, um sehen zu können, wie viel Wasser sich zwischen Lunge und Brustfell angsammelt haben könnte.

Das Röntgenbild war wieder mal aus "Dave's kleine Horror-Show" und zeigte meine beiden Lungenflügel - den einen jedoch fast vollständig mit (vermutlich) Wasser verdeckt (der Rechte). Kein Wunder, dass ich in letzter Zeit nicht mal mehr einen Kieselstein vom Boden heben konnte, ohne, dass ich keuchen und schwitzen musste. Deshalb organisierte mein Hausarzt sofort einen Notfalltermin für den selben Nachmittag im Kantonsspital Luzern.

Gegen 16 Uhr erschien ich bei der Patientenanmeldung und gab brav meine Personalien zum 294'832 Mal an. Die Adresse hat sich seit den letzten 2 1/2 Jahren auch ständig geändert ;-) und schlussendlich erhielt ich dann die Information: "Das medizinische Ambulatorium befindet sich auf dem 11 Stock - links - wenn sie den Patientenlift benutzen". Alles Klar. Ich meldete mich also dort an und wusste, dass es von diesem Zeitpunkt weg noch viele Warteminuten sein werden. Meine Mutter konnte auch endlich mal tun, was sie wollte und so verabschiedete sie sich von mir, um ein bisschen in der Altstadt Luzerns, herumzupromenieren.

Ich wurde wieder mal abgetastet, untersucht, abgefragt und schliesslich an Sauerstoff, Puls-, und Blutmessgerät angehängt. Schliesslich wurde noch mein Port-A-Cath-System angestochen, um aktuelle Blutproben von mir zu entnehmen.

Ein Arzt kam ins Ambulatorium, führte eine Ultraschall-Untersuchung meines Rückens durch, respektive der Lunge, um eine Stelle zu finden, wo man mit einer Nadel, ohne Risiko hätte zustechen können um das lästige Wasser abzuziehen. ==> Doch es war keine Stelle auffindbar. Auf den Ultraschallaufnahmen sah man lediglich ein Gemisch zwischen Tumorgewebe und kleinen Wassereinschlüssen. Die erwünschten "grösseren" Einschlüsse fand man mit Hilfe des Ultraschallgerätes nicht.

Dr. Ehrat, er war bei der Untersuchung anwesend: "Die sicherste Methode die uns jetzt noch bleibt ist, dass wir das Wasser abziehen, während wir von Ihnen ein Computertomogramm machen."

27.06.2001 Heute war es dann wieder soweit. 09.15 Uhr meldete ich mich beim medizinischen Ambulatorium des Kantonsspital Luzern. Wenigstens waren die gleichen Leute wie am Vortag anwesend, was jeweils eine etwas entspanntere Situation für mich ergibt, wo ich doch ohnehin vor Nervosität schon fast an der Decke klebe ;-(

Wieder das Vorbereitungsprozedere wie gestern, dann lange Wartezeiten. So gegen 11 Uhr fuhr man mich zum Computertomogramm und machte einige Aufnahmen. Schliesslich trafen sich wieder ein paar "Götter in Weiss" um die Bilder zu analysieren. Resultat:

Auf den Bildern kann man leider keine klaren Wassereinschlüsse zwischen Lunge und Brustfell entdecken. Anstelle des Wassers ist vielmehr der Tumor getreten. Das heisst also ungefähr, dass der rechte Lungenflügel nicht durch Wasser beim Atmen behindert wird, sondern durch Tumormasse! Tumormasse, welche man nicht einfach absaugen kann!

Ich durfte also wieder nach Hause. Auf keinen Fall möchte ich auch nur eine Sekunde freiwillig im Spital bleiben.

"Was kann man denn jetzt noch tun? Bestrahlung?
 Chemo oder Operation?"

"NICHTS, ausser versuchen, schmerzfrei/schmerzarm
 zu bleiben!"

Wenn du eine Frage hast, so getraue dich bitte ohne weiteres, mir diese zu stellen!

30.06.2001 Weil die rechte Lungenseite gar keine und die linke Lungenseite nicht mehr die volle Atmungskapazität hat, ringe ich oft nach Luft und gerate dabei fast in Panik. Aus diesem Grund habe ich mit meinem Hausarzt Kontakt aufgenommen, damit ich von der schweizerischen Lungenliga ein "Notsauerstoffgerät" erhalte. Wie das genau aussieht, weiss ich noch nicht.

Ich kann und darf mich einfach nicht überanstrengen. Sobald ich körperlich auch nur eine kleine Anstrengung vornehme, hechle ich nach Luft wie Nachbars "Waldi".

01.07.2001 Jetzt wird es ernst. Die Luft ist so knapp, dass ich zeitweise sogar in Panik gerate, ich könnte ersticken. Aus diesem Grund habe ich schon heute eine Sauerstoffflasche neben meinem Bett stehen. So kann ich immer, sobald ich Atemnot habe, den Hahn an der Flasche aufdrehen.

Wie ihr seht, hat sich mein Gesundheitszustand innerhalb der vergangenen Woche dramatisch verschlechtert. Ich habe Angst vor dem sterben. Extreme Angst. Bitte gebt mir alle ein bisschen Kraft, indem ihr an mich denkt.

03.07.2001 Wie ihr gut auf dem Titelfoto erkennen könnt, steht eine Druckflasche mit Sauerstoff direkt neben meinem Bett. Seit gestern Abend habe ich auch ein Sauerstoffgerät neben meinem Bett stehen, welches den Sauerstoff non-stop "produziert", weil ich ansonsten jeden Tag eine neue Druckflasche bei der PANGAS bestellen müsste.

Ohne den Sauerstoff komme ich gar nicht mehr aus. Das bedeutet:  Ich bin an mein Bett "gefesselt", respektive ich muss in meinem Zimmer bleiben. Auch die Schmerzen sind wieder viel stärker geworden.

Bitte entschuldigt, dass ich im Moment GAR KEINE MAILS MEHR LESEN UND BEANTWORTEN kann. Meine Freundin, Martina, liest mir jeweils die Gästebucheinträge vor. Wenn ich noch eine klitzekleine Energiereserve habe, aktualisiere ich die NEWS. Für mehr reichen meine Kräfte im Moment nicht mehr.

An dieser Stelle bedanke ich mich noch recht herzlich für die Briefe und Karten, die mich auf *physischem* Weg erreichen. Im Normalfall schreibe ich sofort zurück, doch auch das ist im Moment nicht möglich.

04.07.2001 Ich liege nach wie vor im Bett mit dem Unterschied, dass es mir heute ein minimal mikromässiges klitzekleines Bisschen besser geht, weil wir die Schmerzmittelmenge etwas erhöht haben.

Die Medikamente beeinflussen meine Konzentrationsfähigkeit enorm. Bitte entschuldigt also allfällige Schreibfehler. Mein Körper muss sich erst an die erhöhte Medikamentenmenge gewöhnen, denn im Moment fühle ich mich noch etwas "bedusselt". Ich wünsche euch allen einen guten Arbeitstag und dass Ihr bald Feierabend habt, um euch z.B. ein paar Sonnenstrahlen im Freibad gönnen zu können.

 

Gruss, Dave

 


18.07.2001 Am Dienstag 17.07.2001 erschien in der Neuen Luzerner Zeitung einen Artikel über Dave und im DRS 3 kam ein kurzer Bericht über seine Homepage. Daraufhin stiegen die Besucherzahlen rasant an (1299 Besucher an einem Tag - Wahnsinn). Eine Reporterin vom SF 1 wurde auf den Zeitungsbericht aufmerksam. Sie fand die Geschichte von Dave so aussergewöhnlich, dass Sie eine Reportage für 10 vor 10 produzieren wollte. Dave hätte Luftsprünge gemacht, wenn er das erfahren hätte. Weil wir das Gefühl haben das sei eine sinnvolle und seriöse Sache - ganz im Sinne von Dave - haben wir uns dazu entschlossen einer Reportage zuzustimmen - stellvertretend für Dave. So arrangierten wir heute ein Treffen mit Martina, Dr. Schäfer, Reto Kenzelmann und dem SF1-Team. Es war für uns eine total fremde, aber interessante Situation. Es ist nahezu unmöglich eine Leidensgeschichte von 2 Jahren in vier Minuten Sendezeit zu verpacken. Das ganze wird Morgen (Donnerstag 19.07.2001) im 10 vor 10 (im SF1) ausgestrahlt, sofern morgen nichts spektakulärers passiert. Wir sind jedenfalls gespannt darauf.

 

19.07.2001 Die 10-vor-10 Reportage wurde leider auf Morgen verschoben, weil die Jungs rund um den G-8 Gipfel nichts besseres zu tun haben als sich rum zu prügeln. Ich glaube wir müssen mal in den Süden fahren um etwas aufzuräumen ;-) Der Beitrag ist jedoch für die Sendung von Morgen vorgesehen. Wenn also nichts spezielles dazwischen kommt, wird der Beitrag Morgen (Freitag, 20.7.2001) im 10 vor 10 auf SF1 zu sehen sein.

 

20.07.2001 Leider haben sich die Jungs am G-8 Gipfel alles andere als beruhigt. Darum wird heute abend wieder mal etwas über das Gipfeltreffen im 10 vor 10 kommen (damit wäre das Ziel der Demonstanten wohl erreicht). Unser Beitrag wird im Verlaufe der nächsten Woche gesendet. Wann genau steht noch nicht fest. Wir werden hier natürlich so früh als möglich den neuen Termin bekannt geben!

 

23.07.2001 Gute Nachrichten: Die Reportage sollte zu 99% (Angabe ohne Gewähr *g*) heute Abend (Montag, 23.7.2001) im 10 vor 10 auf SF1 ausgestrahlt werden --> Also Heute unbedingt 10 vor 10 schauen!

 

24.07.2001 Falls Du den 10-vor-10 Bericht verpasst hast, kannst Du ihn natürlich auch online (jetzt mit dem richtigen Link *g*) betrachten. Dafür benötigst Du allerdings den Real Player. Falls Du den nicht installiert hast, kannst Du ihn hier herunter laden.

 

26.07.2001 Auf der Seite "Wie geht's weiter mit Dave's Page" haben wir vor einiger Zeit eine kleine Umfrage gemacht. Wir erhielten ein breites Feedback und interessante Vorschläge. Einige Leute erklärten sich auch bereit uns beim Weiterführen der Seite (die sowieso einer Doktorarbeit gleicht) zu helfen.

Die Forums-Idee wurde von allen als sinnvolle Fortsetzung der Seite bewertet. Marcus Oehlrich machte mir den Vorschlag, dass wir das Forum von www.krebs-kompass.de bei uns einbinden können. Dies ist natürlich sinnvoller als selber ein neues Forum zu erstellen, weil man solche Sache besser miteinander anstatt nebeinander macht. Worauf wartest Du also noch? Ab ins Forum.

In den nächsten Tagen werden wir auf Wunsch von einigen vogeldave.ch-Besuchern noch einige Fotos in Form eines Fotoalbums veröffentlichen. Zusätzlich werden wir auch das Interview von Radio 3 Fach und den Bericht im Radio DRS 3 online zur Verfügung stellen.

Falls jemand noch weiter Vorschläge / Ideen / Anmerkungen oder Anregungen hat, würden wir uns auf ein Mail freuen: reto@kenzelmann.com

03.08.2001 Im Spots (ein Magazin für Winterthur und Umgebung) vom 2. August 2001 war in der Rubrik "Bildschirmwelt" einen Artikel über Dave's Page. Viel Spass beim lesen.

 

Am 10.6.2001 war Dave im Radio "3 Fach" Gast in der Sendung "Portrait". Das Interview wurde in zwei Teilen ausgestahlt. Der erste Teil dauert 39 Minuten und der zweite Teil dauert eine halbe Stunde.

Du möchtest das Interview hören? Kein Problem. Ich habe es im MP3-Format bereit gestellt. Um dies zu hören, brauchst Du erst einmal einen MP3-Player. Falls Du noch keinen installiert hast, dann besorge Dir am besten den Winamp.

Falls Du den Winamp installiert hast und keine Lust hast zu warten bis der Download fertig ist, dann kannst Du das Interview auch Streamen. Das interessante am streamen ist, dass der Player die benötigten Daten "bei Bedarf" vom Server holt. Du kannst also gleich mit hören beginnen und musst Die Datei vorher nicht komplett downloaden. Du musst aber die Internetverbindung immer aufrecht erhalten.

Streaming:
1. Winamp öffnen
2. CTRL + L gleichzeitig drücken (der "Open location" Dialog erscheint)
3. Unter Location folgendes eintragen:
http://www.vogeldave.ch/Interview_Dave_Radio3Fach_Teil1.mp3
oder
../1_09_Medien/Interview_Dave_Radio3Fach_Teil2.mp3

4. Auf "Open" klicken und ein paar Sekunden warten.

 

Download:

Teil 1: 14.5 MB (mit ISDN ca. 35 Minuten) --> Download
Teil 2: 11.3 MB (mit ISDN ca. 25 Minuten) --> Download

 

Falls Du Probleme beim hören hast --> Mail an mich.

10.08.2001 Danksagung:

"Menschen die wir lieben
bleiben für immer,
denn sie hinterlassen
Spuren in unseren Herzen"

 

Wir danken herzlich für die zahlreichen Beweise liebevoller Anteilnahme und Verbundenheit beim Verlust unseres geliebten

David Vogel

All denen, die ihn in gesunden und kranken Tagen seines jungen Lebens mit Freundschaft und Zuneigung begleitet haben, sei auf diesem Wege gedankt.

Die vielen mitfühlenden Briefe, Blumen, Zuwendungen für Grabschmuk sowie Spenden für die "Zentralschweizerische Krebsliga" und andere wohltätige Institutionen geben uns Trost und Zuversicht.

Die Trauerfamilie

 

21.08.2001 Auf vielseitigen Wunsch haben wir uns entschlossen, ein kleines Fotoalbum von Dave zu veröffentlichen. In erster Line haben wir das Fotoalbum für Freunde & Verwandte gestaltet, aber auch für jeden, die Dave über seine Homepage kennen gelernt haben. Desshalb haben wir auch Fotos ausgewählt, die vor seiner Krankheit enstanden sind. Wir hoffen, dass wir euch so Dave's Lebenfreude noch näher bringen können.

24.09.2001 Wir haben die Startseite angepasst und die Comic-Seiten erweitert.

04.12.2001 Im UBS-Magazin 3/2001 Erschien auf der Seite 15 unter "In memoriam" ein Artikel über Dave. Viel Spass beim lesen.

 

21.03.2002 Walter Bühlmann ist Professor an der Theologischen Fakultät der Universität Luzern und erkrankte im Sommer 1999 selber an Lymphknotenkrebs. Am 11.05.2000 stiess Herr Bühlmann auf den Zeitungsartikel von Dave in der Luzerner Zeitung. Dieser Artikel inspirierte ihn seine Gedanken über die Frage "Warum gerade ich?" zu einem Buch zusammen zu fassen. Im Vorwort seines Buches schrieb er Dave's Geschichte und was ihn daran faszinierte. Anfangs Februar nahm er mit uns Kontakt auf und fragte, ob wir an seiner Buchvernissage über unsere Erfahrungen mit Dave reden möchten. Wir nahmen die Einladung an.

 

Am Freitag 15.03.2002 wurde das Buch von Walter Bühlmann im Kloster Sursee vorgestellt. In der Vernissage erzählte Martina über die Erfahrungen mit Dave und seiner Krankheit. Unter der Rubrik "die Zeit danach" ist der Text von Martina auf der Homepage zu finden.

 

 

Titel: Warum gerade ich?
Autor: Walter Bühlmann
ISBN: 3-85764-545-8
Link: buch.ch

Buchbeschreibung:
Immer mehr Menschen, Jugendliche und Ältere, werden von einer unheimlichen Krebskrankheit betroffen. Wer zum ersten Mal mit der ärztlichen Diagnose konfrontiert wird, dem bricht meistens eine Welt zusammen.

Der Autor dieses Buches, der vor zwei Jahren selber an einem aggressiven Lymphknotenkrebs erkrankte, geht der Frage nach dem Sinn des Leidens nach. Er muss zwar feststellen, dass das Leid nie verstanden werden kann. Doch das Leiden ist eine Situation, die allein durch menschliche, christliche und glaubende Praxis zu bestehen ist.

Mit biblischen Impulsen will der Autor dazu helfen, die Krankheit und das Leiden durchzustehen und positiv anzugehen. Bei diesen Meditationen ist viel von seinen persönlichen Erfahrungen als Krebskranker hineingeflossen. Als Seelsorger ist ihm von neuem bewusst geworden, dass Leiden und Mitleiden etwas ganz anderes sind, als von der Kanzel über Krankheit und Leid zu reden. Wer das vergisst, wird der Tiefe des Leidens und der Würde des Leidenden nicht gerecht. Dieses Buch löst das dunkle Geheimnis des Leids nicht auf, zeigt aber Möglichkeiten, der Krankheit und dem Leiden zu begegnen.

 

01.07.2002

"Wenigstens konnte ich das schöne Wetter geniessen. Der Sommer naht definitiv und der Sonnenschein wärmt das Gemüt: Ich geniesse jeden Tag, der mir bleibt - hoffentlich geschieht bald ein Wunder!"

Vor einem Jahr glaubte Dave noch an ein Wunder. Doch der Wunsch nach Heilung ging nicht in Erfüllung. Am 6. Juli 2001 war Dave's Kampf gegen den Krebs zu Ende. Am nächsten Samstag ist es nun ein Jahr her. Dem Jahrestag von Dave gedenken wir im familären Kreis.

Dave's Wunsch war es, dass seine Seite noch ein Jahr bestehen bleibt. Auch nach seinem Tod konnten viele Menschen in seiner Seite Mut und Hoffnung finden. Aus diesem Grund werden wir Dave's Homepage bestehen lassen.

 

26.11.2002

Am Donnerstag 28.12.2002 um 15.00 Uhr wird im DRS 2 in der Sendung "Perspektiven" ein Interview von Walter Bühlmann über sein Buch "Biblische Meditationen eines Krebskranken" ausgestrahlt. Im Interview erzählt er wie er mit seiner Krankheit umgeht und sie verarbeitet. In dem Beitrag wird Dave's Geschichte und seinen Umgang mit dieser Krankheit miteingebracht. Die Sendung Perspektiven werden wir aufnehmen und an dieser Stelle veröffentlichen.

 

30.11.2002

Die Sendung "Perspektiven" haben wir aufgenommen. Weitere Informationen finden Sie unter der Rubrik Medien.

12 MB (mit ISDN ca. 30 Minuten) --> Download

 

Gruss, Martina & Reto

 

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