Philippines

Vom 09. Oktober - 20. Oktober war ich auf den Philippinen, um mich von William Nonog behandeln zu lassen.
Vorwort: In diesem Bericht, schreibe ich von Dingen, die wir nicht fassen können, weil sie über unser Denkvermögen hinaus gehen. Deshalb verstehe ich jede/n, der an diesen Tatsachen zweifelt. Ich habe es jedoch mit eigenen Augen gesehen und besitze auch ein Video davon. Bei den Operationen waren jeweils acht Personen anwesend, davon fünf Erwachsene. Wir alle haben es mit eigenen Augen gesehen und akzeptieren es einfach, so wie es ist. Falls du Fragen zu den Gegebenheiten hast, werde ich sie dir gerne beantworten (soweit ich kann).
Wie es dazu kam:
Auf ihn aufmerksam gemacht, hat mich ein Bekannter, der mir dringend dazu riet, William auf den Philippinen zu besuchen. Der Bekannte erzählte mir von Williams Fähigkeit, Operationen ohne irgend- welche "Werkzeuge" durchführen zu können - ohne Narkose, ohne Schmerzen. Da ich sowieso panische Angst vor irgendwelchen Operationen habe, war ich sehr skeptisch. Zu diesem Zeitpunkt aber (Juni 2000), wollte ich keine Möglichkeit auslassen, die eventuell mein Leben retten könnte. Obwohl ich vorher nie eine für uns "fremde" Behandlungsmethode ins Auge gefasst hätte, wollte ich den Versuch wagen. Der Zufall wollte es, dass William gerade zu dem Zeitpunkt in die Schweiz kam und ich hatte das Glück, ihn hier kennenzulernen. Er war vom Basler PSI-Verein eingeladen worden. Ich rief dort an und fragte nach einem Termin. «Es wird sehr schwierig werden, jetzt noch einen Termin zu erhalten», war die Antwort am anderen Ende. Nachdem ich jedoch meine Krankheitsgeschichte geschildert hatte, setzte mich die freundliche Sekretärin mit erster Priorität auf die Terminliste. Schon nach wenigen Tagen wurde ich wieder angerufen und erhielt gleich mehrere Termine. Am 28. September 2000 fand die erste Sitzung in Basel statt. Im Wartezimmer warteten bereits mehrere Leute, doch schon bald war ich an der Reihe. William war jünger als ich ihn mir vorgestellt hatte: Ungefähr 40 Jahre alt, sehr freundlich und offen. Wir verständigten uns in Englisch. Sein gebrochenes Englisch und wenige deutsche Worte reichten aus, um sich zu unterhalten. Ich erzählte ihm meine Geschichte und er hörte geduldig zu. Es folgte die erste Behandlung. In der Mitte des Behandlungszimmers stand ein Bett. Ich legte mich darauf und schloss die Augen. Man muss sich das wie eine normale Massage vorstellen - kein "Hokuspokus" - keine Beschwörungsformeln. Nach der Sitzung fühlte ich mich ausgezeichnet, doch unzählige Fragen quälten mich: Wie gross sind meine Chancen, durch Ihn geheilt zu werden? Erkennt er meine Krankheit sofort? Was für Krankheiten hat er schon geheilt?
Er habe in der Schweiz zu wenig Zeit um schwere Krankheiten richtig behandeln zu können. Deshalb schlage er vor, dass ich ihn auf den Philippinen besuchen komme. Am besten gleich zehn Tage lang. So habe er genügend Zeit und könne mich zweimal täglich behandeln. Ich könne bei ihm wohnen, essen und schlafen. Ich fragte nach dem Preis und er antwortete «Nichts, es kostet gar nichts.»
Schnell stand der Termin fest und ein Flug war gebucht. Abreisedatum: 09. Oktober 2000. Man muss dazu sagen, dass die Reise inklusive Aufenthalt auf den jeweiligen Flughäfen (Zürich - Frankfurt - Manila mit Lufthansa), mehr als einen Tag in Anspruch nahm.
Hier meine Eindrücke:
Von Frankfurt dauert der Flug bis nach Manila ca. 12 Stunden. Die Philippinen liegen zwischen dem indischen Ozean und dem Pazifik, unterhalb von China. Baguio City, befindet sich ca. 250km nördlich von Manila und zählt ungefähr 600'000 Einwohner.


Die philippinische Bevölkerung ist allgemein ziemlich arm. So gibt es kaum Wohnblocks in Baguio, dafür unzählige Blechhütten. Die Luft ist, vor allem in Manila, unvorstellbar verschmutzt. Viele Leute halten sich Taschentücher vor die Nase, um den schwarzen Qualm der Lastwagen nicht "pur" einatmen zu müssen. In der Stadt sieht man viele «Jeepnis», das sind verlängerte Jeeps, in denen gut 20 Leute Platz finden. Sie sind das optimale Transportmittel, weil sie preiswert sind und fast jeden beliebigen Zielort fahren.

Zur gleichen Zeit kamen auch zwei Schweizer Familien nach Baguio um sich von William Nonog behandeln zu lassen. Auf dem Foto ist die Familie Vukajlovic zu sehen (und ich ;-). Das Foto stammt vom nahe dem Haus gelegenen Aussichtspunkt «Camp 7».



William behandelte uns jeweils am Morgen und am Abend. Dabei konnten immer alle anwesend sein. Er benötigte dazu weder ein Messer, noch ein Skalpell. Es war, als ob er sich einfach mit den Fingern in den Körper bohren würde. Doch es war NIE ein Schmerz zu spüren, höchstens ein kitzeln. Wir wurden nicht hypnotisiert und erhielten auch keine Narkose. Bei diesem Bild entnimmt William meiner Lunge Metastasen (Ableger des Tumors).


Jeder von uns, wurde behandelt und niemand hatte Schmerzen. Am ersten Behandlungstag hatten wir alle grosse Angst. Doch mit jedem Behandlungstag nahm diese ab. William operierte nicht jeden Tag. An manchen Tagen massierte er uns lediglich.

William und seine Frau Sherly kauften jeden Tag ein und kochten für uns. Sie assen mit uns und wir hatten ein wirklich gutes Verhältnis zu ihnen. Von Geld war NIE die Rede. Diese Gastfreundschaft war wirklich einmalig.

William ist weltweit bekannt. Es kommen Reisegruppen aus Amerika, Deutschland und anderen Ländern, um sich helfen zu lassen. Oft wird William auch eingeladen (z.B. auch in die Schweiz). Auch in Baguio ist er sehr bekannt. Zum Zeitpunkt meines Besuches war William offiziell noch immer in der Schweiz und doch pilgerten jeden Tag ungefähr 20 Leute zu seinem Haus. An normalen Tagen sind es im Schnitt 100 Personen - TÄGLICH!

